
Chronik

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Geschichte der Regionalwerke AG Baden – Von 1868 bis heute
Aus einer Badener Gründergeschichte wurde eines der vielseitigsten regionalen Energieunternehmen der Schweiz. Die Regionalwerke AG Baden (RWB) versorgt heute über 30’000 Kundinnen und Kunden in der Region Baden mit Strom, Gas, Fernwärme, Fernkälte, Wasser und weiteren Energiedienstleistungen. Eine Geschichte, die 1868 mit Gaslaternen begann – und die bis heute geschrieben wird.
Hintergrund & Gründungsgeschichte
Die Brüder Louis Theodor und Carl Pfister gründen die Elektrizitätsgesellschaft Baden (EGB) – und bringen Brown, Boveri & Cie. nach Baden. Mit BBC am Start sichern sie sich für «ihr» Unternehmen auch gleich einen Grossabnehmer.
Bei einem Glas «Goldwändler» stossen die Männer auf ihr Vorhaben an. Der Entscheid für den Bau eines Elektrizitätswerks und eines Elektrotechnikunternehmens ist gefällt. Es ist der 23. Februar 1891. Auf der einen Seite sind die Brüder Louis Theodor und Carl Pfister, gestandene Badener Kaufleute, auf der anderen Seite die jungen Maschineningenieure Walter Boveri und Charles E. L. Brown.
Brown und Boveri haben mit ihrem geplanten Elektrotechnikunternehmen Grosses vor. Das Land in Baden ist günstig und weitläufig, die Stadt durch die Eisenbahn gut erschlossen. Vor allem aber: BBC braucht Strom – und die Brüder Pfister werden ihn liefern können. Begeistert von der Pariser Weltausstellung für Elektrizität 1889, hatten sie früh erkannt, dass die Zukunft der Elektrizität gehören würde.
Am 9. Mai 1891 wird die Elektrizitätsgesellschaft Baden (EGB) gegründet – eines der ersten Elektrizitätswerke der Schweiz. Aus der EGB wurden 1918 die Städtischen Werke Baden (STWB) und 1999 mit der Verselbständigung die Regionalwerke AG Baden (RWB).


Pionierzeit & Gründung (1868–1918)
Die Geschichte der Regionalwerke AG Baden beginnt 1868 mit Gaslaternen und beendet diese Epoche mit einem vollständig elektrifizierten Baden. In weniger als 50 Jahren entsteht aus einer privaten Gasgesellschaft die Elektrizitätsgesellschaft Baden (EGB) – Vorgängerin der heutigen RWB. Die EGB bringt nicht nur Licht in die Stadt, sondern auch Brown, Boveri & Cie. nach Baden und legt damit den Grundstein für die industrielle Blüte der Region.
1868: Die Besitzer vom Verenahof, Staadhof und Schweizerhof sowie die Ennetbadener Fabrikanten Oederlin und Wegmann gründen die «Aktiengesellschaft für Gasbeleuchtung in Baden». Das Gaswerk in Rieden entsteht in Zusammenarbeit mit Ingenieur Heinrich Gruner. Ab jetzt beleuchten Gaslaternen die Badener und Ennetbadener Badehotels und deren Zufahrten vom Bahnhof Baden her.
1870: Alle Laternen in Baden laufen im Gasbetrieb.
1881: Baden verfügt erstmals über eine funktionierende Wasserversorgung mit Quellwasserfassungen, Hauszuleitungen und einem Reservoir.
1886: Die ersten Glühlampen leuchten in der Stadt (Kurpark und Casino). Energie dafür liefert die Wasserkraft der Maschinenfabrik Wegmann & Cie. – Wegen Wasserknappheit sucht Baden nach neuen Quellen, ohne Erfolg.
1891: Carl Pfister informiert den 28-jährigen Elektroingenieur Charles Brown über seine Kraftwerkspläne in Baden. Charles Brown erbringt an einer Ausstellung in Frankfurt den Beweis, dass die Übertragung elektrischen Stroms über weite Distanzen machbar ist. Am 14. März ersucht Louis Theodor Pfister den Stadtrat um eine 25-jährige Konzession. Am 9. Mai wird die Elektrizitätsgesellschaft Baden (EGB) mit einem Aktienkapital von 350’000 Franken gegründet. Am 2. Oktober folgt die Gründung der Brown, Boveri & Cie. (BBC). Noch im gleichen Jahr beginnt der Bau des Kraftwerks Kappelerhof.
1892: Am 24. September brennt erstmals eine Glühlampe mit Strom vom Kraftwerk Kappelerhof – erfolgreicher Probelauf.
1893: Die EGB hat bereits 132 Stromkunden. Ennetbaden gestattet der EGB die Stromlieferung auf Gemeindegebiet. Ende Jahr sind 2518 Glüh- und 16 Bogenlampen sowie 15 Elektromotoren mit total 76 Kilowatt in Betrieb.
1894: Die EGB übernimmt die Gasgesellschaft mit Bewilligung der Stadt, das Gaswerk bis 1918 weiterzuführen. Gaspreis: 28 Rp./kWh für Leuchtgas, 22 Rp./kWh für Industriegas.
1896–1897: Die Stadt Baden kauft das Quellgebiet Bollenhof in Spreitenbach und Quellen im Rütimoos. Die Gemeindeversammlung beschliesst den Bau einer Wasserversorgung für 400’000 Franken. Die EGB kauft Säge und Mühle in Spreitenbach – damit geht auch der Egelsee in ihren Besitz über, der noch heute der RWB gehört.
1902: Die Energienachfrage steigt, die Kapazität des Kraftwerks Kappelerhof ist erschöpft. Die EGB schliesst einen Stromliefervertrag mit dem Aarekraftwerk Beznau ab.
1904: Stromknappheit: Die Fremdstromquote wird zeitweise voll beansprucht, bei Abendspitzen springt die Reservedampfanlage der BBC ein.
1907: Das neue Gaswerk zwischen Martinsbergfelsen und dem Kraftwerk Kappelerhof geht in Betrieb. Am 27. Juli kommt zum ersten Mal Grundwasser aus den Hahnen in Baden. Die EGB wird zum einzigen und unentbehrlichen Verteiler leitungsgebundener Energie für Baden und Ennetbaden.
1909: EGB schliesst mit Wettingen einen Gaslieferungsvertrag ab. Das umgebaute Kraftwerk Aue gibt erstmals Strom an das Netz ab.
1916: Die EGB zählt bereits 2545 Gasabonnenten.
1917: Die Einwohnergemeindeversammlung Baden beschliesst mit 904 zu 154 Stimmen, die gesamten Einrichtungen der EGB zu kaufen.
1918: Am 1. Januar gehen alle Anlagen der EGB mit dem gesamten Mitarbeiterstab inkl. Direktor Carl Pfister an das neue Unternehmen «Städtische Werke Baden» (STWB) über. Kraftwerksleistung total rund 3.4 MW. Bereits jeder zweite Stromkonsument besitzt ein elektrisches Bügeleisen.
Städtische Werke Baden (1918–1999)
Als städtisches Unternehmen navigieren die Städtischen Werke Baden (STWB) durch zwei Weltkriege, die Weltwirtschaftskrise und den Nachkriegsboom. Die STWB bauen die Strom-, Gas- und Wasserversorgung konsequent aus, modernisieren die Infrastruktur und erschliessen neue Quartiere und Gemeinden. Die Umstellung auf Erdgas 1974 und der Aufbau der Fernwärme markieren den Beginn der Ära moderner Energiedienstleistungen.
1920: In Baden und Ennetbaden laufen bereits 11 Backöfen anstelle von Holz mit Strom.
1923: Die STWB registrieren 683 elektrische Öfen, 333 elektrische Rechauds, 210 elektrische Kocher, 2000 elektrische Bügeleisen und 797 andere elektrische Haushaltsgeräte.
1929: Der Umbau aller Anlagen auf die neue Primärspannung von 4000 Volt und auf Dreiphasen-Wechselstrom mit 50 Hertz ist abgeschlossen. Alle Freileitungen des Hauszuleitungsnetzes in Baden werden in den Boden verlegt.
1931: Carl Pfister stirbt am 4. März. Das neu gebaute Reservoir auf der Allmend geht in Betrieb.
1932: Das neue Grundwasserpumpwerk Hinterhofwald nimmt seinen Betrieb auf. Die Weltwirtschaftskrise zeigt Wirkung: 16–20 % der Kunden müssen bei der Zahlung ihrer Rechnungen gemahnt werden.
1934: Das neue Verwaltungsgebäude an der Haselstrasse kann bezogen werden. Baukosten: rund eine Million Franken.
1935: Die STWB erhöhen mit Blick auf den drohenden Kriegsausbruch ihren Kohlevorrat von 1’750 auf 2’950 Tonnen – ausreichend für rund 6 Monate Gasproduktion.
1941: Die Stromnachfrage kann nicht mehr gedeckt werden. Die STWB empfehlen ihren Kunden, Strom zu sparen.
1945: Eine städtische Gemeinschaftsküche wird eröffnet: Suppe für 50 Rp. pro Liter. Wegen Kohlemangel bestellt die STWB 1’500 elektrische Ein-Platten-Rechauds für Kochgaskunden.
1947: Wegen Stromknappheit wird die elektrische Warmwasseraufbereitung nur noch in Haushalten mit Schwerkranken und kleinen Kindern gestattet.
1953: Das neue 8000-m³-Wasserreservoir unterhalb des Restaurants Belvédère wird in Betrieb genommen.
1958: Die STWB können ihren Gaskunden die ersten zündgesicherten Gasherde der Schweiz anbieten – sie verhindern das Ausströmen von unverbranntem Gas.
1960: Die Einwohnerzahl von Baden beträgt 14’500 (1920: 9’700). In der Elektrogeräte-Statistik figurieren bereits über 31’000 «diverse Apparate».
1962: Die Gemeinde Dättwil wird in die Gemeinde Baden eingegliedert. Die STWB übernehmen die Elektrizitäts- und Wasserversorgungsanlagen.
1964: Die Badener Gemeindeversammlung beschliesst, auf die Eigenproduktion von Gas zu verzichten und sich vom Gaswerk der Stadt Zürich beliefern zu lassen.
1966: Das Gaswerk im Kappelerhof stellt nach 59 Jahren seinen Betrieb ein.
1971: Die STWB geben eine Studie über die Versorgung der Stadt mit Fernwärme in Auftrag.
1974: Am 25. März strömt erstmals reines Erdgas durch das Verteilnetz der Stadt. Dank Umbauarbeiten im Kraftwerk Kappelerhof wird die Jahresproduktion bis 1976 von 9.5 auf 19.2 Mio. Kilowattstunden gesteigert.
1977: Wegen eines Gasleitungsbruchs explodiert in Baden ein Einfamilienhaus und fordert zwei Menschenleben. Die STWB begegnen dem Unfallrisiko mit einer Kombination aus Netzreduktion und Netzerneuerung.
1979: Der zweite Ölschock macht Erdgas als Heizenergie auf einen Schlag konkurrenzfähig und attraktiv.
1980: Die ersten Haushalte und Gewerbebetriebe in Dättwil werden mit Fernwärme ab Heizzentrale des Kantonsspitals Baden versorgt.
1989: Für die stilgerechte Renovierung des Verwaltungsgebäudes 1987/88 erhält die STWB den Aargauer Heimatschutzpreis. Der Wassernetzzusammenschluss mit Wettingen und Birmenstorf ist realisiert.
1992: Sukzessive werden die Ferraris-Zähler durch elektronische Zähler ausgewechselt. Der grösste Teil des Trinkwassers wird aus den Grundwasserfassungen Aue (42 %) und Hinterhofwald (40 %) gefördert.
1994: Die STWB und das AEW unterzeichnen einen Partner- und Aktionärsbindungsvertrag über die gemeinsame Tochtergesellschaft Limmatkraftwerke AG (LKW). Beteiligungsanteile: AEW 40 %, STWB 60 %.
1995: Die neue Wassertransportleitung Baden–Dättwil wird in Betrieb genommen. Aufbau der Energiefachstelle Baden.
1996: Das Erdgasversorgungsnetz der STWB beträgt bereits 93 km. Inbetriebnahme zweier neuer Stromkabelleitungen zum Unterwerk Dättwil.
Regionalwerke AG Baden – Verselbständigung & Wachstum (1999–2016)
1999 stimmen die Badener Stimmbürgerinnen und Stimmbürger für die Verselbständigung der Städtischen Werke. Als Regionalwerke AG Baden (RWB) tritt das Unternehmen in eine neue Ära ein: Es erschliesst neue Geschäftsfelder, übernimmt Betriebsführungen in der Region, investiert in erneuerbare Energien und feiert 2016 sein 125-jähriges Bestehen. Die Gründung der Limmatkraftwerke AG und der Ausbau der Kraftwerke Aue, Kappelerhof und Schiffmühle stärken die regionale Energieproduktion.
1999: Am 13. Juni stimmen die Badener Stimmbürgerinnen und Stimmbürger für die Verselbständigung der Städtischen Werke. Am 25. August werden die Regionalwerke Holding AG Baden und die Regionalwerke AG Baden (RWB) gegründet. Die STWB tritt nicht betriebsnotwendige Liegenschaften im Wert von 34 Mio. Franken an die Einwohnergemeinde Baden ab.
2000: Einführung des Energieprodukts AQUAE-Strom. Eröffnung der Anstrahlbeleuchtung der Ruine Stein.
2002: Das neue Kundenzentrum E-Punkt wird feierlich eingeweiht.
2003: Wegen des Hitzesommers liefert die RWB bis zu 14’000 m³ Wasser pro Tag – das Fünffache eines Normaltages.
2004: Kauf der ABB-Heizzentrale und der Werkleitungskanäle Baden Nord für 7.5 Mio. Franken. Einweihung der Erdgastankstelle in Dättwil.
2006: Aufrichte des ausgebauten Kraftwerks Kappelerhof (öffentliche Einweihung 2007). Baden erhält den «European Energy Award Gold» als Energiestadt.
2007: Übernahme der technischen Leitung des Elektrizitätswerks Killwangen.
2008: Übernahme der Betriebsleitung der Gemeindewerke Neuenhof (Strom und Wasser).
2009: Der Strommarkt ist für Grosskunden offen (StromVG). Die RWB wird Aktionärin der Swisspower AG.
2010: Einweihung der ersten Stromtankstelle in Baden vor dem Trafo (gemeinsam mit ABB). Erfolgreiche Rezertifizierung der Stadt Baden als Energiestadt mit European Energy Award Gold.
2011: Erstes Elektrofahrzeug wird angeschafft (Citroën C-Zero). Die Atomkatastrophe Fukushima in Japan führt weltweit zu Debatten über die Energiezukunft. Einweihung der ersten aus AQUAE-Strom-Mitteln finanzierten PV-Anlage auf dem Nordhaus-Dach. Spatenstich für die Kraftwerksausbauten Aue und Schiffmühle.
2013: Inbetriebnahme des neuen Dotierkraftwerks Schiffmühle (April) und des Dotierkraftwerks Aue (Oktober).
2014: Einweihungsfest der Ausbauten Kraftwerke Aue und Schiffmühle. Die RWB erscheint mit einem neuen Firmenauftritt.
2015: Übernahme der Betriebsführung des EW Mellingen. Baukredit für die Energiezentrale Dättwil (Holzkraftwerk) gesprochen.
2016: 125-Jahr-Jubiläum mit diversen Festanlässen für Kundinnen, Kunden und Mitarbeitende. Baustart Energiezentrale Dättwil. Inbetriebnahme Grundwasserbrunnen Tägerhardwald.
Energiewende, Digitalisierung und regionale Verantwortung (2017–heute)
Die RWB treibt die Energiewende in der Region aktiv voran: Biogasanlagen, Holzkraftwerk, Fernwärme- und Fernkälteausbau, E-Ladeinfrastruktur und Smart Meter prägen diese Epoche. Die Coronapandemie und die Energiekrise 2021/22 fordern das Unternehmen als kritische Infrastruktur. Die Fusion mit Turgi 2024 und der Abschluss des Smart Meter Rollouts markieren den Übergang in eine volldigitale, vernetzte Versorgungsinfrastruktur.
2017: Inbetriebnahme der Biogasaufbereitungsanlage ARA Laufäcker. Gründung des RWB-Kundenforums mit 15 Mitgliedern aus Baden. Am 1. Juni geht die Energiezentrale Dättwil (Holzkraftwerk) in Betrieb. Der Einwohnerrat Baden sagt Ja zum Energiekonzept 2017–2026, das Volk Ja zur Energiestrategie 2050 des Bundes.
2018: Inbetriebnahme der Biogasaufbereitungsanlage Nesselnbach. Rekordsommer mit grosser Trockenheit – die RWB liefert Wasser an umliegende Gemeinden. Im November gehen die ersten Elektro-Ladestationen in Betrieb (Parkhaus Bahnhof und Gartenstrasse).
2019: Gründung der Kooperationsgesellschaft e-sy AG zur gemeinsamen Beschaffung von Smart Metern. Erlebnistag Wasserversorgung Baden im Werkhof Roggebode. Eröffnung des «AQUAE» Foxtrails in Baden. Weiterer Ausbau der E-Ladeinfrastruktur in mehreren Parkhäusern und beim Kantonsspital.
2020: Beimischung von 10 % Biogasanteil im Gasstandardprodukt. Ausgliederung EW Neuenhof in eine öffentlich-rechtliche Anstalt (ewn). Im Mai: Beschluss des Verwaltungsrats für den starken Ausbau Fernwärme/Fernkälte. Im November: Beginn des 50-jährigen Konzessionsvertrags Fernwärme/Fernkälte mit der Stadt Baden. Inbetriebnahme Wärmeverbund Kappelerhof. Lockdown Coronakrise am 14. März.
2021: Start des Smart Meter Rollouts in Baden. Im Sommer führt die Energiekrise mit stark steigenden Energiepreisen zu Sorgen um eine mögliche Strom- und Gasmangellage – die RWB gründet eine interne Task Force. Umfirmierung der geoProRegio AG in geoPro Suisse AG. Gründung der CO2 Energie AG und Start des Bauprojekts für die erste CO2-Verflüssigungsanlage. Bau der Ladeinfrastruktur für die erste E-Bus-Linie der RVBW. Im November: Neuer RWB-Auftritt und neue Website mit dem Markenkern «Energie erleben».
2022: Der russische Angriffskrieg auf die Ukraine verschärft die europäische Energiekrise. Die RWB baut die Energiezentrale Baden Nord aus und startet das Projekt Energiezentrale Terrassenbad. Im April erscheint der erste Nachhaltigkeitsbericht der RWB. Tag der offenen Spinnerei- und Kraftwerkstüren Turgi. Bäderfest – die RWB ist Energie-Partnerin und Mitsponsorin.
2023: Energie Wettingen AG wird neue Mitaktionärin der Regio HIK GmbH. Entwicklung eines webbasierten Planungs-Tools für den Ausbau des Fernwärme- und Fernkältenetzes. Im August ist die RWB Energie-Partnerin der 100-Jahr-Badenfahrt und sorgt für Strom und Wasser auf dem Festgelände.
2024: Am 1. Januar Fusion Baden-Turgi: Die RWB übernimmt die Wasserversorgung Turgi. Die Schweizer Stimmbevölkerung sagt am 9. Juni Ja zum neuen Stromgesetz. Übernahme der Betriebsführung des EW Windisch per 1. Juli. Einweihung der Energiezentralen Baden Nord und Terrassenbad am 21. September. Die RWB übernimmt 27,3 % an der Fernwärme Siggenthal AG. Erstmalige Zertifizierung nach ISO 27001 (Informationssicherheit). Im Dezember: Abschluss des Smart Meter Rollouts in Baden.
2025: Inkrafttreten des neuen Stromgesetzes und des revidierten Energiegesetzes des Kantons Aargau per 1. Januar. Bau einer Biogasaufbereitungsanlage in Niederwil mit integrierter CO2-Abscheidung. Bau der Energiezentrale Brisgi (Grundwasser-Wärmepumpe). Inbetriebnahme der PV-Anlagen auf dem Friedhof Liebefels und dem Museum Langmatt. Im Herbst: Konzessionsverlängerung für das Grundwasserpumpwerk Hinterhofwald (15 Jahre). Aus wirtschaftlichen Gründen wird auf den Ausbau des Kraftwerks Turgi (LKW AG) verzichtet.
2026: Am 1. Januar übernimmt die RWB die Stromversorgung Turgi von der AEW Energie AG. Im April startet ein neuer Smart Meter Rollout-Zyklus in Baden. Ende Mai Einstellung des Carsharing-Angebots beim Thermalbad.
Quellen
Buch «Mehr Licht» von Dr. Andreas Steigmeier; Jahresberichte und Protokolle der EGB, STWB und RWB

