Wasser zum Leben
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zum Leben
Ihr Kontakt
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Regionalwerke AG Baden
Haselstrasse 15, 5401 Baden


Montag ­bis Donnerstag
8.00 – 11.45 / 13.30 – 16.30 Uhr
 
Freitag
8.00 – 11.45 / 13.30 – 16.00 Uhr

Wasserversorgung: Für Ihr Trinkwasser

Zum Kochen, Waschen, Trinken – zum Leben. Wir sorgen dafür, dass Sie jederzeit mit frischem Wasser versorgt sind.

Aus sicherer Quelle und gutem Grund: Mit einem rund 150 Kilometer langen Leitungsnetz versorgt die Regionalwerke AG Baden rund 23 600 Menschen mit frischem Trink- und Brauchwasser. Zudem pflegen und unterhalten wir in der Stadt Baden eine Vielzahl geschichtsträchtiger Brunnen. Hinzu kommen 700 Hydranten, mit denen wir den Löschschutz auf Stadtgebiet sicherstellen.

Das Versorgungsgebiet umfasst aber längst nicht nur die Stadt Baden. Denn was das Wasservorkommen betrifft, ist die Ausgangslage in Baden feudal. Die Wasserreserven in der Region sind riesig – selbst wenn es längere Zeit nicht regnet. 

Aktuelle Information zum Trinkwasser: 
Ihr Trinkwasser in Baden bleibt nutzbar

Die Aargauer Zeitung berichtete am 9. Juli 2026 über Messwerte im Badener Trinkwasser. Diese Berichterstattung kann verunsichern. Wir verstehen diese Reaktion. Trinkwasser ist ein sensibles Thema und Vertrauen ist hier zentral.

Deshalb ist uns wichtig: Das Badener Trinkwasser ist nach aktueller Beurteilung des Amts für Verbraucherschutz Aargau  weiterhin uneingeschränkt nutzbar. Bei einzelnen Proben wurden erhöhte Werte eines Chlorothalonil-Abbauprodukts festgestellt. Diesen Qualitätsbefund nehmen wir ernst. Es handelt sich jedoch nicht um eine hygienische Verunreinigung.

Das Bundesamt für Lebensmittelsicherheit und Veterinärwesen (BLV) hat am 22. Mai 2024 neue Höchstwerte für Abbauprodukte des Pflanzenschutzmittelwirkstoffs Chlorothalonil im Trinkwasser festgelegt. Aktuell überschreitet der Chlorothalonil-Metabolit R471811 bei einzelnen Messungen diesen Höchstwert.

Alle Fragen und Antworten

Trinkwasserqualität in Baden

Das Badener Trinkwasser setzt sich aus Quell- und Grundwasser zusammen. Es ist von Natur aus trinkbar und benötigt keine chemische Aufbereitung. Um die Wasserqualität bis zu Ihrem Wasserhahn sicherzustellen, unterhalten die Regionalwerke AG Baden die Grundwasserfassungen, das Leitungsnetz, die Pumpwerke und Reservoire. Trinkwasser unterliegt dem Lebensmittelgesetz und wird deshalb regelmässig kontrolliert.


mehr zum Aargauer Trinkwasser

Häufig gestellte Fragen

Ist das Trinkwasser in Baden sicher?

Ja. Das Badener Trinkwasser können Sie uneingeschränkt nutzen – zum Trinken, Kochen und für alle anderen Zwecke. Es stammt aus Grund- und Quellwasser der Region, ist von Natur aus trinkbar und wird regelmässig nach Lebensmittelgesetz kontrolliert. Die aktuellen Analysewerte veröffentlichen wir jährlich im Bericht zur Wasserqualität.

Was hat es mit Chlorothalonil auf sich?

Chlorothalonil ist ein Pflanzenschutzmittel-Wirkstoff, der in der Schweiz von den 1970er-Jahren bis zum Verbot 2020 eingesetzt wurde. Seine Abbauprodukte sind langlebig und im Grundwasser des gesamten Mittellands verbreitet nachweisbar. In Baden überschreitet ein einzelnes Abbauprodukt, der Metabolit R471811, den vorsorglich festgelegten Höchstwert von 0.1 Mikrogramm pro Liter. Wichtig: Das Bundesverwaltungsgericht hat im März 2026 bestätigt, dass genau dieser Stoff als nicht gesundheitsschädigend einzustufen ist. Der Höchstwert ist ein Vorsorgewert – keine Gefahrengrenze.

Was unternimmt die Regionalwerke AG Baden gegen Chlorothalonil im Trinkwasser?

Wir überwachen die Werte laufend an allen Fassungen und im Netz. Weil die Abbauprodukte sehr langsam abgebaut werden, wirken Massnahmen zur natürlichen Senkung erst über längere Zeit. Wir informieren transparent über die Entwicklung und publizieren alle Messwerte.

Woher stammt das Badener Trinkwasser?

In der Gemeinde Baden stammen rund 70 Prozent des Trinkwassers aus dem Grundwasserstrom der Gebiete Limmattal und Dättwil, rund 30 Prozent aus Quellen. In Ennetbaden fördern wir 65 Prozent aus dem Grundwasserstrom Limmattal, die restlichen 35 Prozent aus Quellwasser. Das Wasser kommt also vollständig aus der Region – kurze Wege, keine chemische Aufbereitung.

Droht in Baden Wasserknappheit?

Nein. Baden liegt direkt über einem der ergiebigsten Grundwasservorkommen der Schweiz. Der Grundwasserstrom Limmattal wird laufend von der Limmat gespiesen und gehört zu den mächtigen Vorkommen entlang der grossen Flusstäler. Von Trockenheit betroffen sind in erster Linie Gemeinden in Seitentälern, die vom Niederschlag abhängen – nicht die Versorgungen an den grossen Flüssen. Die Wasserreserven in unserer Region reichen selbst dann, wenn es über längere Zeit nicht regnet.

Warum ist der Grundwasserstrom Limmattal so ergiebig?

Der Grund liegt in der Geologie: Die Eiszeiten haben im Limmattal mächtige, gut durchlässige Schotterschichten abgelagert. Diese wirken wie ein riesiger natürlicher Speicher. Weil die Schotter hydraulisch mit der Limmat verbunden sind, füllt der Fluss den Speicher laufend nach – die Reserven erneuern sich schnell. Solche Tal-Schotter machen schweizweit nur rund sechs Prozent der Grundwasserflächen aus, liefern aber über einen Drittel des gewonnenen Wassers.

Soll ich trotzdem Wasser sparen?

Ein sorgsamer Umgang mit Wasser ist immer sinnvoll – für Umwelt, Infrastruktur und Ihr Portemonnaie. Für die Versorgungssicherheit in Baden ist er aber nicht nötig. Unsere Spartipps finden Sie weiter unten auf dieser Seite.

Wie hart ist das Badener Wasser?

Die Wasserhärte beträgt 29 bis 31 Grad fH – das Wasser gilt als ziemlich hart. Die enthaltenen Mineralstoffe wie Calcium und Magnesium sind gesund und sorgen für den guten Geschmack. Bei hohen Boilertemperaturen kann hartes Wasser zu Kalkansatz führen – wir empfehlen, den Boiler auf rund 60 Grad einzustellen. 1 Grad fH entspricht 10 Milligramm Kalk (CaCO₃) pro Liter Wasser.

Badener
Brunnen-Tour

Insgesamt über 40 geschichtsträchtige und teilweise historische Brunnen 
zieren das Stadtbild von Baden. Unsere Wasser-Profis reinigen und pflegen 
diese Brunnen regelmässig. 

Brunnen entdecken

Wieso ist Wasser für Sie wichtig?

Die Wasserversorgung ist kaum wegzudenken. Ob beim Sport, in der Lebensmittelproduktion, in der Landwirtschaft oder in öffentlichen Bädern - wir haben beim FC Baden, Suter's Hoflädeli und dem Terrassenbad Baden nachgefragt, weshalb das kostbare Lebenselixier "Wasser" für sie wichtig ist.
Im Interview mit dem FC Baden

FC Baden und das Wasser

Der FC Baden 1897 ist ein traditionsreicher Fussballclub, der 1897 gegründet wurde. Er ist aktuell unter den 15. ältesten Fussballvereinen der Schweiz und vor allem auch der älteste im Kanton Aargau. Als Energie-Partnerin versorgen wir den FC Baden unter anderem mit frischem Trink- und Brauchwasser und unterstützen sie als langjährige Sponsorin bei den Trainings und Spielen. Damit die Spielerinnen und Spieler auch zukünftig im Stadion mit begrüntem Kunstrasen trainieren, Matches abhalten und sich erfrischen können braucht es viel Wasser.

Wieso das Wasser für den FC Baden wichtig ist, erzählt Ihnen Heinz Gassmann, Präsident des FC Baden.

FC Baden und das Wasser

Im Interview mit Suter's Hoflädeli

Suter's Hoflädeli und das Wasser

Sie sorgen dafür, dass die Mitarbeitenden der RWB das ganze Jahr hindurch mit frischen Äpfel versorgt sind. Auf der 12 Hektar grossen Obstplantage wachsen verschiedene Apfelsorten. Damian Suter, Bauer Suter's Hofladen, setzt beim Bewässern aber hauptsächlich auf Regenwasser.

Weshalb das so ist, erfahren Sie im Video.

Suters Hofladen und das Wasser

Im Interview mit dem Terrassenbad Baden

Terrassenbad Baden und das Wasser

Das Terrassenbad Baden bietet Ihnen den perfekten Ort, um sich an einem heissen Sommertag abzukühlen. Ob Plansch-, Schwimm-, Sprung- oder Wellenbecken - für jede und jeden ist das passende Becken dabei. 

Wie wichtig das Wasser für das Terrassenbad ist und woher die grosse Wassermenge herkommt erfahren Sie im Video-Interview mit Andres Greter, Betriebsleiter Terrassenbad.

Wasser und das Terrassenbad Baden

Tipps zum Wasser Sparen

  • Hände mit kaltem Wasser waschen
  • Sparsam Toilette spülen
  • Geschirrspüler und Waschmaschine möglichst voll befüllen
  • Duschen statt Baden - nicht länger als zehn Minuten unter der Dusche stehen
  • Wasser beim Einseifen oder Zähneputzen abdrehen
  • Dichtungen regelmässig prüfen.
  • Wasserkocher sparsam einsetzen - erhitzen Sie nur so viel Wasser, wie Sie benötigen.
  • Obst und Früchte in einer Schüssel waschen.
  • Zum Giessen der Zimmer- und Gartenpflanzen eine Regentonne nutzen

Regelmässiges Trinken angewöhnen

  • Beginnen Sie den Tag mit einem grossen Glas Wasser. So können Sie den Flüssigkeitsverlust während der Nacht ausgleichen.
  • Halten Sie ein Wasserglas oder eine Trinkflasche in Ihrer Sicht- oder Reichweite.
  • Wasser gehört zum gedeckten Tisch wie Gabel und Messer.
  • Durst ist ein Notsignal, kein Trink-Taktgeber. Trinken Sie bevor Sie durstig sind.
  • Reines Trinkwasser ist der beste Durstlöscher. Mit Wasser verdünnte Fruchtsäfte können aber auch den Zweck erfüllen.
  • Trinken Sie mindestens 1.5 Liter Wasser pro Tag.
  • Kaffee und alkoholische Getränke machen durstiger - nehmen Sie deshalb regelmässig ein Glas Wasser zu sich.

Kontakt

Haben Sie Fragen zur Wasserversorgung allgemein?

Wir freuen uns auf Ihre Kontaktaufnahme per Telefon oder E-Mail wasser@regionalwerke.ch

Mitarbeitende Wasserversorgung Raphael Baumann
Raphael Baumann
Leiter Wasserversorgung

Gesamte Wasserversorgung,
Betriebsführungen der
Aussengemeinden

Mitarbeitende Wasserversorgung Manuel Tännler
Manuel Tännler
Projektleiter Wasserversorgung


Leitungsbau,
Netzanschlüsse

Strom aus
der Limmat

Die vier Kraftwerke der LKW nutzen die Limmat
für die Produktion von erneuerbarem Strom.

Mehr erfahren
Netzanschluss für Private, Unternehmen oder Gemeinden
Netzanschluss

Für Private, Unternehmen oder Gemeinden: Die RWB sorgt für Ihren Anschluss ans Strom-, Wasser- und Gasnetz oder auch ans Fernwärme-/Fernkältenetz.

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