Fernwärme/-kälte
Nachhaltig
verbunden
Ihr Kontakt
Gianfranco Giampa
Gianfranco Giampa
Projektleiter Kälte-/Wärmeversorgung
Peter Huber
Peter Huber
Leiter Wärmeanlagen und Contracting

Fernwärme und Fernkälte für Baden: Sind Sie schon angeschlossen?

Im Sommer kühlen und im Winter heizen – beides möglichst nachhaltig. Die Regionalwerke AG Baden forciert den Ausbau des Fernwärmeverbundes sowie den Aufbau einer Fernkälteversorgung in Baden. Erfahren Sie, wo und wie Sie Ihre Liegenschaft bereits heute an unsere Verbünde anschliessen können.

Die Regionalwerke AG Baden (RWB) handelt zugunsten einer klimafreundlichen Energiezukunft. Im Energiekonzept der Stadt Baden ist nicht nur die Erzeugung erneuerbarer Energien prioritär, sondern auch der Aufbau von nachhaltigen Wärme- und Kälteverbünden. Dadurch lässt sich der CO2-Ausstoss sukzessive und stark verringern. In den letzten Jahren hat die RWB bereits einige Projekte erfolgreich umgesetzt, beispielsweise in Baden Nord, in Dättwil und im Quartier Kappelerhof.

Weitere Projekte befinden sich in Realisierung oder sind in Planung. Das Ziel des laufenden Grossprojekts ist es, mittelfristig grosse Teile Badens mit erneuerbarer Fernwärme und Fernkälte zu versorgen. Damit leisten wir einen wichtigen Beitrag zum Erreichen der energiepolitischen Ziele der Stadt Baden.

Ihre Vorteile
  • Umweltfreundliche Wärme-/Kältelösung
  • Regionale Produktion
  • Hohe Betriebs- und Versorgungssicherheit
  • Preislich attraktiv 
  • Mehr Raumkomfort
  • Finanzielle Förderung durch die Stadt Baden

So funktioniert ein Wärme-/Kälteverbund

Funktionsweise Wärme-/Kälteverbund

Die Grundidee der Fernwärme ist, die Wärmeüberschüsse, beispielsweise aus grossen Energie- und Kehrichtverbrennungsanlagen, für die Beheizung von Liegenschaften zu nutzen. Bei der Fernkälte zur Kühlung von Gebäuden stammt die Kälteenergie zum Beispiel aus Grundwasser-Kälteanlagen. Das Ziel ist bei beiden Anlagen dasselbe: Wärme und Kälte in einer zentralen Anlage aufzubereiten, um damit angeschlossene Haushalte oder ganze Quartiere zu versorgen.

Wärme- und Kälteenergie gelangt dabei in einem Rohrleitungsnetz und in Form von heissem oder kaltem Wasser zum Kunden. Dieser nutzt die gewonnene Energie zum Heizen, Kühlen oder dem Aufbereiten von Warmwasser. Damit möglichst viele Kunden von dieser erneuerbarer und umweltfreundlichen Energie profitieren können, müssen sogenannte thermische Netze aufgebaut werden. Die Regionalwerke AG Baden baut ambitioniert die Fernwärme- und Fernkälteverbünde aus. So können wir die Stadt Baden mittelfristig mit zusätzlichen 40 GWh Wärme und über 10 GWh Kälte versorgen. Wir senken so den Badener CO2-Ausstoss jährlich um rund 10 000 Tonnen – das entspricht der Hälfte der festgelegten CO2-Reduktion bis ins Jahr 2030.

Manfred Schätti

Mit der RWB haben wir eine professionelle Partnerin an der Seite und können direkt und über kurze Wege Projekte verwirklichen. Man kennt sich und hat ein Vertrauensverhältnis aufgebaut. Mit dieser Zusammenarbeit lassen sich die Ziele des Energiekonzepts der Stadt Baden gemeinsam erreichen.

Manfred Schätti
Leiter Immobilien, Stadt Baden
Planungskarte Wärme & Kälte

Anschluss gewünscht?

Möchten Sie an einen unserer Wärmeverbünde angeschlossen werden? Auf der RWB-Planungskarte sehen Sie, wo Sie in Baden bereits heute von unserer nachhaltig produzierten Wärme und Kälte profitieren. Diese Karte wird laufend aktualisiert.

Planungskarte Wärme & Kälte ansehen


Sollte derzeit noch kein Anschluss möglich sein, bieten wir Ihnen eine praktische Übergangslösung. Für einen Anschluss ans Fernwärme- sowie ans Fernkältenetz sind verschiedene technische Bedingungen zu beachten.

Netzanschluss an Wärme-/Kälteverbünde

Unsere Regionale Wärmeproduktion

Anschluss geschafft: Diese Wärmeverbünde haben wir in den letzten Jahren bereits realisiert.

Fernwärmeverbund Baden Nord

2004 hat die Regionalwerke AG Baden die Fernwärmeversorgung Baden Nord von der ABB übernommen. Im Jahr 2020 haben wir zusammen mit der Fernwärme Siggenthal AG das Projekt SiBaNo umgesetzt. Nun versorgt die RWB ihre Fernwärmekunden im Zentrum von Baden zu 80 Prozent mit CO2-neutraler Wärme. Diese stammt aus der Abwärme der Kehrichtverwertungsanlage Turgi. Der Anschluss an die KV Turgi erfolgt über eine 3,3 Kilometer lange Transportleitung zur Heizzentrale in Baden Nord.

Privat- und Geschäftskunden rund ums ehemalige BBC-Industriegelände haben nach wie vor die Möglichkeit, sich an die umweltschonende Wärmeversorgung anzuschliessen und zu profitieren. 

Produktion
KVA Turgi Abwärme ca. 40 Prozent
Grundwasserwärmepumpe ca. 40 Prozent (ab 2023 in Betrieb)
Erdgas ca. 20 Prozent (100 Prozent Biogas-Zertifikate)
Technische Daten
Energiebezug24 GWh
Max. Leistungsbezug 20 MW
Netzlänge3,7 km
Angeschlossene Einheiten (Wohnen/Gewerbe)207
Anteile CO2-freie Energie> 80%
Die Eröffnung des Fernwärmeverbund Baden Nord
Die feierliche Eröffnung des Fernwärmeverbund Baden Nord fand am 18. Juni 2020 statt.
Energiezentrale Dättwil

Unsere Energiezentrale Dättwil ist ein Holzkraftwerk mit ORC-Anlage und produziert umweltfreundliche Wärme und Strom aus Holz. So versorgt sie einerseits die Annexbauten des Kantonsspitals Baden* (KSB) sowie umliegende Haushalte zuverlässig mit umweltfreundlicher Wärme. Andererseits deckt sie mit dem erzeugten Strom neben ihrem Eigenbedarf den Stromverbrauch von rund 700 Haushalten.

 

Der Bau der EZ Dättwil im Zeitraffer

Technische Daten
Energiebezug13,5 GWh
Max. Leistungsbezug 5 MW
Netzlänge3,1 km
Angeschlossene Einheiten (Wohnen/Gewerbe)820
Anteile CO2-freie Energie> 80%
RohmaterialBiomasse (Holz)

* Auch beim Neubau des KSB wird erneuerbare Fernwärme aus Dättwil genutzt. Dadurch entstehen spannende Synergien zwischen Wärme und Kälte für das gesamte Campus-Areal. Aus der anfallenden Abwärme wird Kälte erzeugt, die für die Kühlung von Räumen und Geräten im neuen Spital verwendet wird. Durch dieses System wird die Energie effizient und umweltschonend genutzt.

Wärmeverbund Kappelerhof

In Zusammenarbeit mit der Stadt Baden hat die RWB das Heizsystem im Schulhaus Kappelerhof umgebaut. Dabei wurde die bestehende Holzheizung durch eine Holzschnitzelheizung sowie zwei Gaskessel mit Erweiterung zum Nahwärmeverbund ersetzt. Die neue Heizung ist seit Herbst 2020 erfolgreich in Betrieb. Sie versorgt die Schule mit erneuerbarer Energie aus lokaler Wertschöpfung.

In einer weiteren Etappe sollen die Ifang-Neubauten im Kappelerhof an den Nahwärmeverbund angeschlossen werden. Daraufhin sind der stückweise Ausbau des Fernwärmenetzes und der Anschluss weiterer Kunden vorgesehen. In einer dritten Etappe ist eine zusätzliche Energiezentrale im benachbarten Brisgi-Quartier angedacht.

 

Zum Film «Wärmeverbund Kappelerhof»

Technische Daten
Energiebezug3386 MWh/Jahr
Max. Leistungsbezug 1,9 MW
Netzlänge216 m (Ausbau Neubauprojekte 936 m, max. Ausbau 4445 m)
Anteile erneuerbare Energie> 80%
RohmaterialHolzschnitzel, Erdgas mit Biogasanteil

Interessiert? Wir beraten Sie gerne

Wenn Sie Fragen zum Thema haben oder eine Beratung wünschen, sind wir gerne für Sie da. Unser erfahrener Wärmeversorgung-Profi steht Ihnen zur Seite und findet passende Lösungen für Sie.

Gianfranco Giampa
Gianfranco Giampa
Projektleiter Kälte-/Wärmeversorgung
Eveline Szegedi

Die Regionalwerke AG Baden ist die zuverlässige Partnerin, die sich stark für eine nachhaltige CO2-Reduktion engagiert. Die Zusammenarbeit ist stets konstruktiv – eine unkomplizierte Lösungsfindung steht im Fokus.

Eveline Szegedi
Leiterin Baumanagement, ABB Immobilien AG
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