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Kurt Lüscher zu aktuellen Themen
Im
Interview

Fragen an den neuen VR-Präsidenten

Seit Mai dieses Jahres steht Kurt Lüscher an der Spitze des Verwaltungsrats der Regionalwerke AG Baden. Der Nachfolger des langjährigen VR-Präsidenten Werner Graber über sein Amt, die Herausforderungen in der Energiebranche und die daraus resultierenden Chancen.

17.10.2022  

Die Energiebranche wird gestärkt aus der Krise hervorgehen.

Kurt Lüscher
Zur Person

Kurt Lüscher verfügt über langjährige operative und strategische Führungserfahrung in der Telekom- und Energiebranche in der Schweiz und im benachbarten Ausland. Seit einigen Jahren ist er Geschäftsführer der Implementation Force AG, einem Unternehmen für Beratungs- und Managementdienstleistungen. Kurt Lüscher ist Initiant und Organisator der jährlichen Smart Energy Party in der Umwelt Arena Spreitenbach. Der Anlass hat das Ziel, die einheimische Energiebranche untereinander und mit der IT- und Gebäudetechnikbranche besser zu vernetzen. Kurt Lüscher sitzt seit 2018 im Verwaltungsrat der Regionalwerke AG Baden und ist seit 2020 VR-Mitglied der Limmatkraftwerke AG. Als VR-Präsident der RWB AG nimmt er neu
auch Einsitz im Verwaltungsrat der Regionalwerke Holding AG Baden.

Herr Lüscher, herzliche Gratulation zur Wahl.

Vielen Dank, ich freue mich sehr auf die Aufgabe. Da ich bereits seit mehreren Jahren im Verwaltungsrat der Regionalwerke AG Baden und der Limmatkraftwerke AG bin, sind mir Betrieb und Umfeld bereits bestens vertraut.

Wie sehen Sie Ihre Rolle als VR-Präsident der RWB?

Neben den klassischen und teilweise gesetzlich vorgegebenen Aufgaben wie Finanzkontrolle, Unternehmensplanung und Strategiefestlegung sehe ich mich als Dreh- und Angelpunkt für Anliegen der Stadt Baden, der Eigentümerin der RWB. Zudem möchte ich in meiner Funktion als VR-Präsident Gesprächs- und Sparringspartner für die Geschäftsleitung sein.

Was reizt Sie an dieser Aufgabe?

Ich bin gerne an Orten, an denen man etwas bewegen kann. Was standardmässig läuft, interessiert mich weniger. Mich faszinieren übergeordnete und  branchenübergreifende Zusammenhänge, Herausforderungen, die man nur mit motivierten Mitarbeitenden meistern kann.

Da sind Sie bei der RWB und in der Energiebranche gut aufgehoben …

Die RWB ist hervorragend aufgestellt. Bereits mein Vorgänger Werner Graber hat tolle Arbeit geleistet. Mit Michael Sarbach und der gesamten Geschäftsleitung sind zudem Leute am Werk, mit denen man professionell zusammenarbeiten kann. Herausforderungen wie der Umbau der  Energieversorgung, weg von fossiler, hin zu erneuerbarer Energie, die Digitalisierung und die zunehmende Bedeutung der lokalen und regionalen Energieproduktion erfordern bis auf Weiteres unsere volle Aufmerksamkeit.

Ukraine-Konflikt, möglicher Gas- und Strommangel, steigende Energiepreise – was stimmt Sie positiv, wenn Sie in die Energiezukunft blicken?

Wir werden aus dieser Krise viel lernen und gestärkt daraus hervorgehen. Es wird uns allen jetzt schon vor Augen geführt, dass es nicht selbstverständlich ist, jederzeit und überall genügend Energie zu haben. Daraus resultiert wiederum ein starker Schub für den schnellen Ausbau von erneuerbarer Energie. Ebenfalls positiv stimmt mich der Umstand, dass wir bei der RWB viele engagierte und kompetente Mitarbeitende haben, die sich für unsere Ziele einsetzen – dies in teils äusserst komplexen Projekten wie dem Aufbau der Fernwärme- und Fernkälteversorgung sowie der Weiterentwicklung der Netzinfrastruktur.

Wo sehen Sie die grössten Herausforderungen der nächsten Monate?

Wie jedes andere Energieunternehmen beschäftigen wir uns insbesondere mit der Versorgungssicherheit. Auf die nationale und internationale Versorgung haben wir keinen Einfluss, aber wir können lokal Vorkehrungen und Massnahmen treffen, damit die Auswirkungen eines allfälligen Versorgungsengpasses in Baden möglichst gering ausfallen. Zu diesem Zweck hat die RWB schon vor einiger Zeit eine Arbeitsgruppe gebildet, die sich laufend mit allen Perspektiven der Versorgungsthematik auseinandersetzt. Dazu gehört auch die laufende Kommunikation mit unseren Kunden.

Wo sehen Sie noch Potenzial, um Ihre ganz persönliche Öko-Bilanz zu verbessern?

Was längere Reisen betrifft, kann ich bestimmt noch an meiner Öko-Bilanz schrauben und künftig auf die eine oder andere private oder geschäftliche Flugreise verzichten. Da ich in der Stadt Zürich wohne, bin ich ansonsten viel zu Fuss, mit dem ÖV oder dem Elektroauto unterwegs.

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