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Regionalwerke AG Baden
Haselstrasse 15, 5401 Baden


Montag ­bis Donnerstag
8.00 – 11.45 / 13.30 – 16.30 Uhr
 
Freitag
8.00 – 11.45 / 13.30 – 16.00 Uhr

cool bleiben

Die RWB bleibt auch im Sommer cool

Das RWB-Verwaltungsgebäude ist neu an das Fernwärme- und -kältenetz angeschlossen.

Der Sommer mit seinen heissen Temperaturen ist nicht bei allen gleich beliebt. Vor allem dann nicht, wenn man der Hitze schier ausweglos
ausgesetzt ist. «Bisher war es im Sommer in den Büros im Hauptgebäude locker über 30 Grad heiss – hin und wieder zeigte das Thermometer gar 33 Grad an», sagt Peter Huber, Leiter Wärmeanlagen und Contracting bei der RWB. Diese Zeiten sind vorbei. Die Liegenschaft, die bisher über keine Klimaanlage verfügte, wurde in den Sommermonaten erstmals mit Fernkälte gekühlt. Möglich machte dies der Ausbau der Fernwärme- und Fernkälteversorgung Baden Nord und die an der Haselstrasse am RWB-Gebäude vorbeiführende Leitung.

 

Altes Gebäude, neues System

Das Verwaltungsgebäude steht unter kommunalem Denkmalschutz und kann deshalb vor allem äusserlich nicht nach Belieben umgestaltet werden. Es stammt aus den 1930er- Jahren, wurde vor rund 40 Jahren stilgerecht renoviert und präsentiert sich heute praktisch unverändert – bis eben auf das neue Kühl- und Heizsystem. «Während den dreimonatigen Arbeiten haben wir rund 150 Heizkörper entfernt und durch sogenannte Konvektoren, Geräte zum Heizen und Kühlen, ersetzt», sagt RWB-Projektleiter Alban Limani. «Das war technisch kein Problem, aber organisatorisch durchaus herausfordernd.» Den Umbau und den täglichen Bürobetrieb unter einen Hut zu bringen, brauchte aber Verständnis von allen Beteiligten.

Kühlere Büros im Sommer sind aus meiner persönlichen Sicht ein Segen.

Karin Hitz
Assistenz Geschäftsführung

Kühle Köpfe im Büro

Mit dem Anschluss ans Fernwärme- und Fernkältenetz und dem Umbau lassen sich die Räume nun im Sommer kühlen und im Winter heizen. «In den Büros sieht man praktisch nichts vom Umbau – der Schreiner hat die Konvektoren mit optisch passenden Frontblenden verkleidet.» Aber man spürt den Umbau deutlich – vor allem eben im Sommer. «Nun können wir die Büros auf 25 Grad herunterkühlen, was das Arbeiten deutlich angenehmer macht.» Das klingt immer noch nach viel. Limani: «Aus energetischer und gesundheitlicher Sicht sollte der Unterschied zwischen Aussen- und Innentemperatur maximal 5 bis 7 Grad betragen.»

Lässt sich eigentlich jedes bestehende Gebäude auf Fernkälte und -wärme umrüsten? «Ich behaupte ja», sagt Wärmeanlagenspezialist Peter Huber. «Sofern Heizkörper oder Bodenheizung vorhanden sind – und unser Fernwärme- und -kältenetz in der Nähe durchführt.»

Ausbau Fernwärme und -kälte

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