
Partnerschaft
Energieeffizienz für Unternehmen: Strom sparen und Förderbeitrag erhalten
Senken Sie den Stromverbrauch und die Energiekosten Ihres Unternehmens. Gemeinsam identifizieren wir wirkungsvolle Effizienzmassnahmen und unterstützen deren Umsetzung mit einem finanziellen Beitrag von bis zu 20 % der Investitionskosten – maximal CHF 50'000 pro Unternehmen und Jahr.
Weniger Stromverbrauch.
Tiefere Kosten. Persönliche Begleitung.
Mit der RWB Effizienz-Partnerschaft nutzen Sie Einsparpotenziale, die im Betriebsalltag häufig unentdeckt bleiben. Sie erhalten eine fundierte fachliche Einschätzung, können geplante Investitionen schneller realisieren und profitieren dauerhaft von tieferen Energiekosten.
* Der konkrete Beitrag ist abhängig von der Massnahme und der anrechenbaren Einsparung beim Bund. Unterstützt werden Massnahmen an bestehenden elektrisch betriebenen Anlagen. Diese Förderung ist nicht mit anderen Beiträgen oder einer Anrechnung in einer Zielvereinbarung kombinierbar. Die Auszahlung erfolgt nach der Umsetzung und Prüfung beim BFE.
In drei Schritten zu tieferen Energiekosten
Gemeinsam finden und realisieren wir wirkungsvolle Effizienzmassnahmen in Ihrem Unternehmen. Sie erhalten einen finanziellen Beitrag und senken dauerhaft Ihre Energiekosten – begleitet von erfahrenen Energiefachleuten.
Wo kann Ihr Unternehmen
Strom sparen?
Unterstützt werden geeignete Massnahmen an bestehenden elektrisch betriebenen Anlagen – dazu zählen insbesondere die folgenden Bereiche. Auch weitere standardisierte Effizienzmassnahmen gemäss den Vorgaben des Bundesamts für Energie (BFE) können geprüft werden:
- LED-Umrüstung: Wechsel auf moderne LED-Systeme spart bis zu 70 % Strom und senkt den Wartungsaufwand spürbar.
- Präsenz- und Bewegungsmelder: Automatische Lichtsteuerung in Lagern, Archiven, Korridoren und Sanitärräumen verhindert unnötige Brennstunden.
- Tageslicht-Konstantlichtregelung: Sensoren dimmen das Kunstlicht an Arbeitsplätzen und in Hallen abhängig vom natürlichen Tageslicht.
- Zonenschaltung: Arbeitsbereiche in separate Gruppen unterteilen, damit nur dort beleuchtet wird, wo aktiv gearbeitet wird.
- Wärmerückgewinnung (WRG): Hocheffiziente Rotations- oder Plattenwärmetauscher nutzen die Energie der Abluft optimal zur Vorkonditionierung frischer Zuluft.
- Bedarfsgesteuerte Drehzahl: Frequenzumrichter an Ventilatoren und Kältemaschinen passen Leistung und Luftvolumen dynamisch an.
- Betriebszeiten absenken: Nacht- und Wochenendbetrieb ausserhalb der Arbeitszeiten konsequent drosseln oder abschalten.
- Solltemperaturen überprüfen: Jedes Grad weniger Kälteleistung spart ca. 4 bis 6 % Strom – Solltemperaturen bedarfsgerecht wählen.
- Wartung und Filterwechsel: Regelmässig gereinigte Filter und Wärmetauscher verhindern unnötige Druckverluste.
- Hocheffizienzmotoren (IE4 / IE5): Ersatz älterer Elektromotoren durch Energiesparmotoren der höchsten Effizienzklassen.
- Drehzahlregelung: Frequenzumrichter verhindern verlustreichen Drosselbetrieb und passen die Drehzahl an Lastschwankungen an.
- Passgenaue Dimensionierung: Vermeidung überdimensionierter Antriebe, um Motoren im optimalen Wirkungsgradbereich zu betreiben.
- Effiziente Kraftübertragung: Formschlüssige Zahnriemen statt Keilriemen minimieren Schlupf und mechanische Verluste.
- Leerlaufabschaltung: Antriebe in Pausen und bei Materialstau über Steuerungen automatisch abschalten.
- Elektronisch geregelte Hocheffizienzpumpen: Verbrauchen bis zu 80 % weniger Strom als ungeregelte Altpumpen.
- Hydraulischer Abgleich: Ein korrekt einreguliertes Leitungsnetz verhindert überhöhte Pumpendrücke und zu hohe Volumenströme.
- Rohrleitungsoptimierung: Beseitigung strömungshemmender Engpässe, scharfer Bögen und überflüssiger Drosselorgane.
- Zeit- und Bedarfssteuerung: Zirkulations- und Umwälzpumpen nachts und an Wochenenden automatisch absenken oder stoppen.
- Systematische Leckageortung: Leckagen machen oft 20 bis 40 % des Verbrauchs aus. Regelmässige Beseitigung rentiert sofort.
- Netzdruck senken: Den Druck auf das notwendige Minimum einstellen. 1 bar Druckreduktion spart rund 6 bis 8 % Kompressorstrom.
- Drehzahlgeregelte Spitzenlastkompressoren: VSD-Kompressoren decken variable Lastspitzen energieoptimal ohne Leerlauf ab.
- Wärmerückgewinnung: Bis zu 90 % der eingesetzten elektrischen Energie fällt als Abwärme an und kann für Heizung oder Warmwasser genutzt werden.
- Teilnetze trennen: Automatische Absperrventile trennen ungenutzte Betriebsbereiche nach Schichtende vom Druckluftnetz ab.
- Server-Virtualisierung: Mehrere virtuelle Instanzen auf moderner Hardware reduzieren die Anzahl physischer Server und Grundlasten.
- Kalt-/Warmgang-Trennung: Gezielte Luftführung verhindert die Durchmischung von kalter Zuluft und warmer Abluft.
- Freikühlung (Free Cooling): Bei kühlen Aussentemperaturen direkt mit Aussenluft oder Rückkühlern kühlen – ohne energieintensive Kältemaschine.
- Solltemperaturen anheben: Moderne Rechenzentren vertragen 24 bis 27 °C Zulufttemperatur problemlos und sparen massiv Kälteenergie.
- Effiziente Netzteile: Bei Neubeschaffung auf 80-Plus-Titanium- oder Platinum-Zertifizierungen und Power-Management achten.
- Energiemonitoring: Kontinuierliche Messungen decken versteckte Dauerläufer, Standby-Verbräuche und teure Spitzenlasten auf.
- Konsequentes Standby-Management: Maschinen, Heizzonen und Fördertechnik in Pausen und nach Feierabend automatisch stromlos schalten.
- Thermische Dämmung: Hochwertige Isolation von beheizten Prozessbehältern, Öfen, Rohrleitungen und Trocknungsanlagen.
- Prozessabwärme nutzen: Wärme aus Abluft, Abwasser oder Kühlkreisläufen über Wärmetauscher für Vorwärmung oder Gebäudeheizung rückgewinnen.
- Feinabstimmung von Parametern: Taktzeiten, Heizstufen und Druckluftimpulse auf den energieoptimalen Betriebspunkt trimmen.
- Top-Energieeffizienzklasse: Bei Ersatz von Kühl-, Spül- und Küchengeräten konsequent Modelle mit bester Energieetikette beschaffen.
- Glastüren und Nachtabdeckungen: Kühl- und Tiefkühlmöbel im Verkauf oder Gewerbe mit Abdeckungen versehen, um Kälteverluste drastisch zu verringern.
- Dichtungen intakt halten: Türdichtungen an Kühl- und Gargeräten regelmässig kontrollieren und schadhafte Dichtungen sofort ersetzen.
- Zentrale Abschaltung: Kaffeemaschinen, Spülgeräte und Displays über Zeitschaltuhren oder schaltbare Steckdosenleisten nach Betriebsschluss trennen.
Warum unterstützt RWB diese Massnahmen?
Der Bund verpflichtet Elektrizitätslieferanten, zur Senkung des Stromverbrauchs in der Schweiz beizutragen. RWB kann die nachgewiesene Wirkung geeigneter Effizienzmassnahmen an die eigene gesetzliche Effizienzvorgabe anrechnen.
Ihr Unternehmen erhält dafür einen finanziellen Beitrag und profitiert langfristig von tieferen Energiekosten. So entsteht eine Partnerschaft mit Nutzen für beide Seiten.
Bis 2035 sollen mit dem Instrument «Effizienzsteigerungen durch Elektrizitätslieferanten» schweizweit 2 TWh Strom eingespart werden. Die Grundlage bildet Artikel 46b des Energiegesetzes (EnG). Mehr Informationen bei act
Häufige Fragen
Die Effizienz-Partnerschaft unterstützt Unternehmen dabei, ihren Stromverbrauch und ihre Energiekosten mit gezielten Massnahmen zu senken. RWB begleitet die Analyse und kann sich finanziell an der Umsetzung beteiligen.
Das Angebot richtet sich an Unternehmen mit bestehenden elektrisch betriebenen Anlagen und erkennbarem Einsparpotenzial – beispielsweise in Beleuchtung, Lüftung, Kälte, Pumpen, Antrieben, Druckluft, IT oder Produktion. In einem unverbindlichen Erstkontakt klären wir, ob eine vertiefte Prüfung sinnvoll ist.
Ja. Der erste Grobcheck vor Ort ist für das Unternehmen kostenlos. Zeigt sich relevantes Einsparpotenzial, besprechen wir gemeinsam das weitere Vorgehen und eine mögliche PEIK-Energieberatung.
RWB kann bis zu 20 % der Investitionskosten übernehmen, maximal CHF 50'000 pro Unternehmen und Jahr. Die konkrete Höhe hängt von der Massnahme und der beim Bund anrechenbaren Stromeinsparung ab.
Möglich sind unter anderem Massnahmen an Beleuchtung, Lüftungs- und Kälteanlagen, Motoren und Antrieben, Pumpen, Druckluftanlagen, IT und Rechenzentren, Produktionsanlagen sowie gewerblichen Geräten. Entscheidend ist, dass die Massnahme die Vorgaben des Bundes erfüllt.
Eine doppelte Förderung oder doppelte Anrechnung ist nicht zulässig. Auch Massnahmen, die bereits im Rahmen einer Zielvereinbarung angerechnet werden, können grundsätzlich nicht nochmals für die Effizienzvorgabe von RWB verwendet werden. Wir prüfen die Ausgangslage individuell mit Ihnen.
Die Auszahlung erfolgt nach der Umsetzung, dem vollständigen Nachweis und der Prüfung der Massnahme beim Bund.
Ja, möglichst frühzeitig. Damit wir die Förderfähigkeit und den möglichen Beitrag prüfen können, sollte die Massnahme vor der Bestellung oder Umsetzung mit RWB abgestimmt werden.
Jetzt Einsparpotenzial prüfen
Sie planen eine neue Anlage oder möchten wissen, wo Ihr Unternehmen Strom und Energiekosten sparen kann? Wir prüfen Ihre Ausgangslage unverbindlich und zeigen Ihnen die nächsten Schritte.
Interessiert? Wir beraten Sie gerne
Wenn Sie Fragen zum Thema haben oder eine Beratung wünschen, sind wir gerne für Sie da. Unser erfahrener Energie-Profi steht Ihnen zur Seite und findet passende Lösungen für Sie.

