Zukunftsprojekt Energiezentrale Dättwil

Das bestehende Fernwärmenetz Baden-Dättwil soll massvoll und kontinuierlich auf erneuerbare Energie umgestellt werden. Dazu ist eine neue Energiezentrale geplant.

 

Die Fernwärmeversorgung Baden-Dättwil ist seit 1979 in Betrieb. Wärme liefert die mit Erdgas befeuerte Heizzentrale des Kantonsspitals Baden. Das Netz soll nun kontinuierlich auf erneuerbare Energien umgestellt werden. Dazu ist eine neue, moderne Energiezentrale geplant, die aus Holz Wärme und Strom macht und die bestehende Energiezentrale im Kantonsspital ergänzt.

Mehrere Standorte und Maschinenkonfigurationen wurden geprüft. Der heutige Forsthof Segelhof erwies sich als bester Standort für die neue Wärmezentrale, auch wenn die Leitung die Autobahn unterqueren muss.

Holz aus dem heimischen Wald
Als Energielieferant favorisiert die RWB Holz aus der Region. Bei der Projektentwicklung wurde neben den ökonomischen Faktoren auch Wert auf die optimierte Nutzung der eigenen Potenziale, die Steigerung der regionalen  Wertschöpfung und die aktive Kooperation in lokalen Netzwerken gelegt.

Gute Ausgangslage
Die neue Produktionsanlage soll einen möglichst hohen thermischen Wirkungsgrad erreichen. Die Verluste im Wärmeverteilnetz sollen mit Effizienzmassnahmen reduziert werden. Ausserdem sollen möglichst viele Anwohner am Netz angeschlossen bleiben und wenn möglich Neukunden dazukommen.

Je mehr Wärmeabnehmer am Netz sind, desto höher ist die Energiedichte und  damit der Verteilaufwand der Energie pro Endverbraucher günstiger. Heute sind 75% der Anwohner in unmittelbarer Nähe des existierenden Fernwärmenetzes daran angeschlossen.


So profitieren Sie von der Fernwärme

  • Ans Fernwärmenetz angeschlossene Häuser brauchen keinen Kamin und keinen Kaminfeger.
  • Weder Eigentümer noch Mieter müssen sich um eine Heizung kümmern.
  • Kunden bezahlen nur so viel Energie, wie sie effektiv beziehen.
  • Je mehr Wärmeabnehmer am Netz sind, desto höher ist die Energiedichte und damit die Energie für den Verbraucher günstiger.
  • Die Wärme kann in einer zentralen grösseren Heizanlage effizient hergestellt werden.

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