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Wasserhärte

Reines Wasser kommt in der Natur nicht vor. Trinkwasser enthält verschiedene Zusätze wie Salze, Gase und weitere Verbindungen. Es wird dadurch «hart». Die Wasserhärte im Versorgungsgebiet der Stadt Baden beträgt 24 bis 35 Grad fH. Entscheidend dazu trägt der aus dem Boden gelöste Gehalt an Calcium und Magnesium bei.

In der Schweiz geben wir die Wasserhärte in französischen Härtegraden (fH) an:
1 Grad fH entspricht 10 Milligramm CaCO3 (Kalk) pro 1 Liter Wasser. Oder anders ausgedrückt: 1 Grad fH = 1 Gramm Kalk in 100 Liter Wasser.

Mit folgender einfacher Formel lassen sich die französischen Härtegrade (°fH) in deutsche Härtegrade (°dH) umrechnen und umgekehrt: °fH x 0.56 = °dH

Bezeichnung der Wasserhärte
0 - 7 Grad fH sehr weich
8 - 15 Grad fH weichSeewasser: 10 °fH
16 - 22 Grad fHmittelhartFlusswasser: 20 °fH
23- 32 Grad fHziemlich hart (Baden)Quellwasser: 30 °fH
33 - 42 Grad fHhartGrundwasser: 40 °fH
über 42 Grad fHsehr hart

Eigenschaften von hartem Wasser

Hartes Wasser führt zu unerwünschtem Kalkansatz. Besonders schnell kommt es  bei Boilertemperaturen von über 60 °C dazu. Deshalb ist es ratsam, den Boiler auf maximal 60 °C aufzuheizen. Zum Trinken schmeckt hartes Wasser wegen der darin enthaltenen Mineralstoffe in der Regel besser.